Wo wir sind, wird
Partnerschaft gelebt.

ENTEGA ist ein großes Versorgungsunternehmen, aber wir sehen jeden unserer Kunden als Partner an. Wir sind in der Region zu Hause und fest entschlossen, mit ihr im Dialog zu bleiben – und zwar auf allen Kommunikationskanälen.

ENTEGA baut auch in Zukunft auf Kundennähe und bekennt sich zur Region. Dafür stehen die vier Regionalstellen unseres Netzbetreibers e-netz Südhessen in Darmstadt, Groß-Umstadt, Erbach und Heppenheim. Sie sind Anlaufpunkt für alle, die für ihre technischen Fragen zur Versorgungssicherheit, zu Hausanschlüssen oder zur Netzanbindung regenerativer Erzeugungsanlagen einen kompetenten Ansprechpartner suchen. Beleg für das in Jahrzehnten erworbene Vertrauen in unser Unternehmen sind die vielen Kommunen, die mit uns über Konzessionsverträge verbunden sind.

ENTEGA
Daseinsvorsorge für die Region

Hand in Hand mit südhessischen
Kommunen

Städte und Gemeinden schätzen einen Partner mit hoher fachlicher Qualifikation im Netzbetrieb und Konzepten für eine innovative und nachhaltige Energieversorgung. Dabei liefern wir nicht nur Strom, sondern auch Erdgas, Wärme und Trinkwasser. Wir regeln die Straßenbeleuchtung und halten die Ampelan­lagen in vielen Städten und Gemeinden intakt. Die ENTEGA-Tochter e-netz Südhessen entwickelt darüber hinaus in Partnerschaft mit mehreren Kommunen Bauland und bietet die Revitalisierung von Flächen an.

Daten und moderne Übertragungstechnik sind die Zu­kunft der digitalen Energiewelt, weshalb die Kommuni­­ka­tions­tochter ENTEGA Medianet weiterhin in der Stadtwirtschaft verwurzelt bleibt und noch enger unter das Dach des Konzerns gerückt wird. Seit 20 Jahren versorgt Medianet in Südhessen Privat- und Geschäftskunden mit IT- und Telekommunikationsdienstleistungen.

ENTEGA Medianet betreibt in Südhessen ein hochleistungsfähiges Glasfasernetz mit einer Länge von mehr als 2.000 Kilometer. Medianet bleibt weiterhin in der Stadtwirtschaft verwurzelt und sorgt für die Infrastruktur in der Region, die für den digitalen Wandel unabdingbar ist.

„Unser gemeinsames Projekt mit der Handwerkerschaft soll es Kunden erleichtern, ihr Haus oder ihre Wohnung energiesparender zu machen – auf unserer Plattform bekommt der Kunde alles aus einer Hand.“

Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig,
Vorsitzende des Vorstands

Hand in Hand mit südhessischen Kommunen macht ENTEGA in den kommenden Jahren die Straßenbeleuchtung energieeffizienter. Deshalb tauscht ENTEGA bisher übliche Queck­silber-Dampflampen gegen moderne LED-Leuchten aus. Bis zum Jahr 2020 werden etwa 24.000 Leuchten in rund 50 Städten und Gemeinden modernisiert, in denen ENTEGA für die Beleuchtung der Straßen zuständig ist. Die neue Technologie benötigt bei fast gleicher Helligkeit deutlich weniger Energie und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur finanziellen Entlastung der kommunalen Haushalte. Eine Stadt mit 1.400 alten Straßenleuchten braucht hierfür 500.000 Kilowattstunden im Jahr. Moderne LED-Technologie benötigt nur rund die Hälfte der Energie.

Gemeinsam mit dem Handwerk

Energieeffizienz ist und bleibt ein unverzichtbarer Baustein für das Gelingen der Energiewende. Kunden, die Immobilien modernisieren und effizienter gestalten möchten oder Informationen rund um das Thema Sanierung benötigen, finden eine Fülle an Informationen vor. Die Entscheidung, eine sinnvolle Maßnahme zu identifizieren und einen passenden Partner dafür zu finden, ist schwierig und anspruchsvoll. Hier setzt die Idee von ENTEGA und der Handwerkerschaft an: „Unser gemeinsames Projekt mit der Handwerkerschaft soll es Kunden erleichtern, ihr Haus oder ihre Wohnung energiesparender zu machen – auf unserer Plattform bekommt der Kunde alles aus einer Hand“, sagt die Vorstandsvorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig.

Als ersten Schritt haben ENTEGA und das regionale Handwerk zusammen mit weiteren Partnern den Verein „Regionale Energiegemeinschaft Südhessen“ gegründet. Partner der ersten Stunde waren die Kreishandwerkerschaften Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und Odenwald, die Handwerkskammer Frankfurt Rhein-Main, die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Sparkasse Darmstadt und ENTEGA. Heute sind bereits über 60 Unternehmen und Institutionen im Netzwerk aktiv. Im zweiten Schritt haben wir gemeinsam mit der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main die Effizienz:Klasse GmbH gegründet. Sie ist eine neutrale Beratungs- und Vermittlungsplattform für energieeffizientes und wirtschaftliches Bauen und Modernisieren. Seit 2014 hat die Effizienz:Klasse ein Büro in den Räumen der Handwerkskammer in Darmstadt und berät seitdem erfolgreich modernisierungswillige Kunden aus Darmstadt und Umgebung.

Moderne Straßenbeleuchtung für die Region.

Abwasserreinigung in Darmstadt.

Wie selbstverständlich fließt Wasser
und verschwindet Müll

Trink- und Abwasser, Müllentsorgung und Abfallverwertung gehören wie selbstverständlich zum täglichen Leben. Dank ENTEGA läuft der Betrieb so reibungslos, dass ins Auge springt, wenn mal etwas nicht funktioniert, beispielsweise wegen eines Rohrbruchs kein Wasser aus der Leitung kommt. Aber auch dann beweisen wir, wie schnell die Versorgung wieder hergestellt ist.

Der Bereich Öffentlich-rechtliche Betriebsführung (ÖRB) arbeitet als verlässlicher Partner für die Städte und Gemeinden in Südhessen. 180 Mitarbeiter sind damit beschäftigt, Dienstleistungen für Bürger der Region sicherzustellen. Im Geschäftsjahr 2014 wurden 60,6 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet, 2015 waren es 65,2 Millionen Euro.

13,7 Millionen Kubikmeter Abwasser wurden 2015, einem extrem trockenen Jahr, so gründlich gereinigt, dass es in den Wasserkreislauf zurückgeführt werden konnte. 878 Tonnen Sand und 306 Tonnen Rechengut wurden entsorgt, 9,64 Millionen Kilowattstunden Strom verbraucht, davon wurden 5 Millionen Kilowattstunden aus Klärgas erzeugt, das in einem Blockheizkraftwerk in Strom und Wärme umgewandelt wurde. Mit 60 Mitarbeitern betreibt die ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG im Auftrag derWissenschaftsstadt zwei Klärwerke in Darmstadt.

Mit dem Fachbereich Abwassertechnik der TU Darmstadt nehmen die ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG und die ENTEGA am Projekt „ESiTI“ teil. Untersucht wird, wie aus Kläranlagen Energie gewonnen und genutzt werden kann. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die Klärschlammbehandlung als Energiespeicher und -erzeuger.

In Zukunft werden voraussichtlich vom Gesetzgeber weitere Anforderungen an die Abwasserreinigung gestellt. Hierbei geht es vor allem um Beseitigung und Rück­gewinnung von Phosphor. Phosphorverbindungen verursachen maßgeblich das Algenwachstum (Eutrophierung) und stören das ökologische Gleichgewicht von Gewässern.

Geschäft und Betrieb werden mit insgesamt 85 Mitarbeitern für den Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) einschließlich Müllheizkraftwerk von ENTEGA abgewickelt. 2015 wurden 209.186 Tonnen Müll in der Anlage thermisch verwertet. Der dabei entstandene Dampf wurde ins Fernwärmenetz ein­gespeist und verkauft. Der mittels Dampfturbine erzeugte Strom wurde für den Eigenbedarf genutzt – der überschüssige Strom wurde verkauft.

Wegen der heißen und trockenen Sommermonate 2015 ergaben sich noch nie erreichte Spitzenverbräuche im Wasserv­ersorgungsgebiet der ENTEGA. Trotz dieser extremen Bedingungen war die Versorgung von rund 230.000 Menschen mit Trinkwasser jederzeit gesichert. ENTEGA bezieht das Wasser von ihrem Vorlieferanten und Beteiligungsunternehmen Hessen­wasser, das im hessischen Ried infiltrationsgestützte Wasser­werke betreibt. Um die konzernweite Organisation und Steuerung der Trinkwasserversorgung kümmern sich neun Mitarbeiter des ÖRB. 2015 wurden insgesamt 13,5 Millionen Kubikmeter über das Netz der ENTEGA an die Kunden geliefert, davon 9,5 Millionen Kubikmeter in Darmstadt.

Leistungsfähige Telekommunikationstechnik.

ENTEGA Medianet Infomobil.

darmstadtium.

Ein Netz mit Zukunft

Mit dem Know-how der Kommunikationstochter ENTEGA  Medianet sollen digitale Produkte entwickelt und technisch umgesetzt werden. „Ich bin überzeugt, dass ENTEGA Medianet wertvolle Dienste bei der Gestaltung der Digitali­sierung leistet“, formuliert die Vorstands­vorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig ihre Erwartungen, als sie bekannt gab, dass das Telekommunikationsunternehmen neu ausgerichtet wird „ENTEGA will gemeinsam mit den Kommunen und für ihre Kunden den digitalen Wandel gestalten.

Durch unsere jahre­lang aufgebaute Kompetenz als Eigentümer und Betreiber einer großen Netz­infrastruktur, können wir unseren Geschäfts- und Privat­kunden individuelle Kommunikationslösungen und attrak­tive Produkte anbieten“, sagt die Vorstands­vorsitzende.

Die Neuaufstellung der Kommunikationstochter wird nach außen hin durch den neuen Namen ENTEGA Medianet (zuvor: HSE Medianet) sichtbar. Außerdem übernimmt Thomas Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vertriebstochter ENTEGA Energie GmbH, in Personalunion die gleiche Funktion bei der ENTEGA Medianet. Mit ihm bilden Christoph Busch und Frank Gey fortan die Geschäftsführung der ENTEGA Medianet. „Wir wollen als ENTEGA an der digitalen Revolution mit neuen Geschäftsmodellen partizipieren und bei unseren Kunden noch besser punkten. Die Umfirmierung und Stärkung der ENTEGA Medianet ist die logische Konsequenz“, sagt Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig.

ENTEGA Medianet versorgt seit 1996 in Südhessen, ins­besondere in Darmstadt, in Darmstadt-Dieburg, im Odenwald  und an der Bergstraße, Privat- und Geschäftskunden mit IT- und Telekommunikationsdienstleistungen. „Wir sind stolz auf unsere Wurzeln in der Stadtwirtschaft, auf unsere partnerschaftlichen Kundenbeziehungen und auf die Kompetenz der Mitarbeiter“, sagt Thomas Schmidt, Geschäftsführer der ENTEGA Medianet. Der neue Name unterstreicht die Zugehörigkeit der Telekommunikationstochter und ihrer Mitarbeiter zur ENTEGA nach innen und außen.

In Südhessen verfügt ENTEGA Medianet über ein eigenes hochleistungsfähiges Glasfasernetz mit einer Länge von mehr als 2.000 Kilometer. Es ermöglicht, Kunden mit einer Band­breite zu versorgen, die in Deutschland flächendeckend sonst nur in Städten vorhanden ist. Rund 3.000 Haushalte und etwa 80 Gewerbetreibende im Darmstädter Stadtteil Wixhausen sollen im Laufe des Jahres 2016 einen Glasfaseranschluss erhalten, der den Abruf von Internetdiensten mit einer Datengeschwindigkeit von bis zu 50 Mbit/s ermöglicht.

„ENTEGA will gemeinsam mit den Kommunen und für unsere Kunden den digitalen Wandel gestalten. Durch unsere jahrelang aufgebaute Kompetenz als Eigen­tümer und Betreiber einer großen Netzinfrastruktur, können wir unseren Geschäfts- und Privatkunden individuelle Kommunikations­lösungen und attraktive Produkte anbieten.“

Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig,
Vorsitzende des Vorstands

Mit Langen am Wind

Als positives Signal wertet die ENTEGA-Vorstandsvorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, dass sich die Stadtwerke Langen seit 2015 am ENTEGA-Windpark Erksdorf im Landkreis Marburg-Biedenkopf beteiligen. Die beiden Stadtwerke sind seit Jahren partnerschaftlich verbunden und wollen ihre Geschäftsbeziehungen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien vertiefen und vorantreiben. „Gut, dass wir einen kompetenten Partner wie die ENTEGA gefunden haben“, sagt Manfred Pusdrowski, Direktor der Stadtwerke Langen, als 2015 in Darmstadt der Vertrag unterschrieben wurde. ENTEGA ist mit zehn Prozent an der Stadtwerke Langen GmbH beteiligt. Der Windpark Erksdorf erzeugt seit September 2012 mit drei Windkraftanlagen pro Jahr im Schnitt 13.000 Megawatt Ökostrom, womit der Bedarf von 4.300 Haushalten gedeckt werden kann.

Klimapartner fürs „darmstadtium“

Seit Juli 2015 ist ENTEGA Klimapartner des „darmstadtiums“. Wir kompensieren die rund 130 Tonnen Kohlendioxid, die trotz aller Energiesparmaßnahmen durch den laufenden Betrieb des Wissenschafts- und Kongresszentrums pro Jahr entstehen. Die Kohlendioxid-Emissionen werden durch zertifizierte Waldschutzprojekte ausgeglichen.

„Green Meetings werden von Veranstaltern immer häufiger nachgefragt. Unser Haus mit seiner ausgefeilten Gebäudetechnik ist prädestiniert dafür, die Anforderungen der Kunden zu erfüllen. ENTEGA ist ein Partner, der nicht nur sauberen Strom liefert, sondern uns auch beim Ausgleich unvermeidbarer Emissionen unterstützt“, erläutert Lars Wöhler, Geschäftsführer des darmstadtiums. „Die Partnerschaft ist uns wichtig. Hier können Besucher Klimaschutz hautnah erleben. Wir können auf Wunsch auch weitere Emissionen ausgleichen, die beispielsweise durch das Catering und die Anreise der Gäste entstehen“, bietet ENTEGA-Geschäftsführer Frank Gey an.

Das darmstadtium ist eines der modernsten Kongresszentren Deutschlands. Schon bei Planung und Bau wurde Wert auf Klimaschutz und Ressourcenschonung gelegt. So kommt bei der eigenen Energieerzeugung ein Mix aus regenerativen Energieträgern wie Sonne, Erdwärme und Holzhackschnitzel zum Einsatz. Eingebaut wurde die Holzhackschnitzel-Anlage im Übrigen von der ENTEGA Gebäudetechnik. Die Nutzung von Regenwasser und eine Wärmerückgewinnung sowie der Bezug von ENTEGA-Ökostrom runden das Konzept ab. Mit all diesen Maßnahmen vermeidet das Kongresszentrum rund 1.500 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.