HALTUNG

Haltung zeigen?

Schon Aristoteles lehrte: Der wichtigste Überzeugungsgrund eines Redners liegt nicht im „Logos“ seiner Argumente, sondern: im „Ethos“ des Redners selbst. Sprich: in seiner Haltung. Wenn zwei das Gleiche sagen, ist es deshalb noch lange nicht dasselbe. Haltung macht den Unterschied.

Aber was heißt das eigentlich: eine „Haltung haben“ oder „Haltung zeigen“? Hat nicht jeder eine Haltung? Ganz zwangsläufig? Wer wie der berühmte „Schluck Wasser in der Kurve“ auf seinem Stuhl Platz nimmt, hat ja auch eine „Haltung“ – nur eben keine sehr entschiedene. Doch gerade auf die Entscheidung kommt es an: Das will ich. Und das will ich nicht. Das halte ich für gut. Dieses für schlecht. Und dafür gibt es Gründe, die ich auch (und gerade dann) vertrete, wenn das Schwierigkeiten macht: Weil es Mehrarbeit verursacht, weil es kurzfristige Nachteile bedeutet, weil es Konflikte heraufbeschwört.

Aber wenn das so ist: Können sich Unternehmen dann überhaupt leisten, eine „Haltung“ zu haben? Wie steht es bei ENTEGA mit der „Haltung“? In diesem Geschäftsbericht gehen wir dieser Frage in drei großen Gesprächen auf den Grund: Müssen unternehmerische Entscheidungen nicht immer in erster Linie die Gewinnoptimierung im Auge haben? Kann man dabei gleichzeitig den Klimaschutz voranbringen? Und wie passen Umweltschutz oder Weltoffenheit mit der Heimatliebe eines regional verwurzelten Unternehmens zusammen?

Die Vorstandsmitglieder der ENTEGA geben darauf ihre sehr persönlichen Antworten. Dabei wird klar: Einfach. Klimafreundlich. Für alle – auch bei ENTEGA ist es die Haltung, die den Unterschied macht.