AUSZUG KONZERNLAGEBERICHT

Rahmenbedingungen

Im Jahr 2018 stellte eine der wichtigsten regulatorischen Neuerungen das am 30. November beschlossene Energiesammelgesetz (EnSaG) dar, das zum 1. Januar 2019 planmäßig in Kraft trat. Ein Bestandteil dieses Gesetzespakets ist die Verlängerung der EEG-Absenkung beim Betrieb von KWK-Anlagen. Mit dem EnSaG sind zudem Sonderausschreibungen beschlossen worden, wobei für Photovoltaik und Windkraft an Land nun zusätzlich zwei mal vier Gigawatt in den Jahren 2019 bis 2021 eingeplant sind. Die Volumina erhöhen sich dabei von Jahr zu Jahr. Daneben sind in dem Gesetz Innovationsausschreibungen vorgesehen, bei denen sich auch Photovoltaik beteiligen kann. Allerdings haben diese eine direkte Auswirkung auf die bislang jährlich stattfindenden technologiespezifischen Ausschreibungen. Bisher galt als Bezugswert für die Bemessung der monatlichen Degression der Solarförderung der Wert von 2.500 MW. Dies ist das eigentlich definierte politische Zubauziel pro Jahr, das aber 2018 zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder erreicht wird. Mit dem EnSaG wird die Marke auf 1.900 MW abgesenkt. Damit dürften die Vergütungen für Photovoltaik-Anlagen bis 750 KWp künftig stärker sinken. Bei der Windenergie ändert sich in der Förderung lediglich der Ausbaupfad, den das EnSaG durch die Sonderausschreibungen bis 2021 auf 4.000 MW anhebt.

Der durchschnittliche Zuschlagswert in den Windenergieauktionen für Onshore-Wind betrug laut Bundesnetzagentur nach der letzten Auktion vom 1. Oktober 2018 6,26 ct/ kWh und hat sich somit von seinem Tiefstwert von 3,82 ct/kWh im Vorjahreszeitraum erholt.

Um den stockenden Netzausbau aktiv zu beschleunigen, hat das Bundeswirtschaftsministerium im August 2018 den „Aktionsplan Stromnetze“ vorgelegt. Dieser verfolgt eine doppelte Strategie. Einerseits sollen bestehende Netze mit neuen Technologien und Betriebskonzepten optimiert werden. Andererseits soll der Netzausbau mit vereinfachten Planungsverfahren und einem vorausschauenden Controlling beschleunigt werden.

Die Brutto-Stromerzeugung in Deutschland sank von 654 TWh im Jahr 2017 auf rund 649 TWh im Jahr 2018. Der Brutto-Inlandsstromverbrauch ist mit 598,9 TWh (2017: 598,7 TWh) nahezu unverändert geblieben. Der Strompreis ist im Jahr 2018 weiter gestiegen. Am Spotmarkt lag der Durchschnittspreis bei 44,47 Euro/MWh. Wegen Kernkraftwerksausfällen in Frankreich und Belgien sowie gestiegener Preise für CO2-Emissionszertifikate stiegen die Preise am Terminmarkt im Laufe des Jahres deutlich an. So lagen die Future-Preise für Stromlieferungen Ende vergangenen Jahres für 2019 bei rund 55 Euro/MWh und für die Jahre 2020 und 2021 bei 49 bzw. 53 Euro/MWh. Der Markt für CO2-Emissionszertifikate trug hierzu deutlich bei, ihr Preis stieg im Jahresverlauf von knapp 8,00 Euro/t auf rund 25,00 Euro/t. Auch die Haushaltsstrompreise sind leicht gestiegen von 29,28 ct/kWh auf 29,47 ct/kWh. Der Erdgasverbrauch in Deutschland ist nach vorläufigen Zahlen des BDEW im Jahr 2018 um gut 7,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Über die letzten Jahre hinweg sanken die monatsdurchschnittlichen Erdgaspreise für Haushaltskunden in Deutschland von 6,77 ct/kWh im Jahr 2012 auf 5,81 ct/kWh im Jahr 2018.

Geschäftsverlauf

Auch das Geschäftsjahr 2018 war für den ENTEGA-Konzern von einer weiterhin hohen Wettbewerbsintensität im Energievertrieb und geringen Erzeugerpreisen für Strom geprägt. Diesen Herausforderungen stellt sich der ENTEGA-Konzern erfolgreich sowohl durch den planmäßigen Abschluss der im Jahr 2013 begonnenen Vorwärtsstrategie als auch durch den Start des Wachstumsprojekts TOP FIT 2023.

Für den Zeitraum bis 2023 wurden hierzu Maßnahmen definiert mit dem Ziel, das Konzern-EBIT von 73,0 Mio. Euro im Jahr 2017 auf mindestens 107,0 Mio. Euro im Jahr 2023 zu steigern. Hierbei spielt das Geschäftsfeld Vertrieb eine große Rolle, in dem neue innovative Dienstleistungen die zahlreichen Kundenbedarfe in den Bereichen Energie und Telekommunikation aus einer Hand abdecken werden. Aber auch in den anderen Geschäftsfeldern werden Wachstumspotenziale genutzt und Maßnahmen zur Digitalisierung und Optimierung der betrieblichen Prozesse zu einer Verbesserung der Kosteneffizienz führen.

Der ENTEGA-Konzern hat auch im Jahr 2018 im Geschäftsfeld Erzeugung den Bereich der regenerativen Energieerzeugung weiterentwickelt. In Südhessen hat die ENTEGA Regenerativ GmbH im Berichtsjahr in der Nähe von Wald-Michelbach, südöstlich von Darmstadt, den Windpark Stillfüssel mit einer Gesamtleistung von 17,25 MW in Betrieb genommen, mit dem rechnerisch mehr als 15.600 Haushalte mit Ökostrom versorgt werden können. Im Windpark Hausfirste im Kaufunger Wald (Nordhessen) fanden im ersten vollständigen Betriebsjahr weitere Betriebsoptimierungsmaßnahmen statt. In unmittelbarer Nähe dieses Windparks konnte die ENTEGA Regenerativ GmbH weitere Flächen sichern und hat im Berichtsjahr mit der Planung für einen weiteren Windpark begonnen.

Im Geschäftsfeld Vertrieb ist es im Geschäftsjahr 2018 gelungen, sich in einem mehr als herausfordernden Marktumfeld weiter erfolgreich zu behaupten. Dies gelingt unter anderem durch eine weitere Fokussierung und Stärkung der bereits seit 2013 eingeschlagenen Strategie der Konzentration auf das Stammgebiet (Rhein-Main-Neckar-Gebiet) sowie das Entwickeln von Alleinstellungsmerkmalen durch innovative Produkte. Um insbesondere die Rückgewinnung ehemaliger Kunden voranzutreiben und die vorhandenen Synergien im Konzern besser zu nutzen, wurde die ENTEGA Zuhause Flat weiterentwickelt. Das Bundleprodukt aus Strom-, Telefonie- und Internetflatrate wird zu einem monatlichen Festpreis angeboten. Als weiteres Flatrateprodukt kam im zweiten Halbjahr 2018 die ENTEGA Ökogas Flat dazu. Auch in den klassischen Tarifen steht ENTEGA für günstige Konditionen. So konnten durch die faire Weitergabe niedriger Beschaffungskosten und die konsequent durchgeführte weitere Optimierung interner Prozesse die Strompreise im Privatkundenbereich seit der Preissenkung im Jahr 2015 weiter stabil gehalten werden, ebenso auch die Gaspreise, die 2016/17 bereits gesunken waren. Im Bereich Telekommunikation standen im Jahr 2018 mehrere Initiativen als Grundlage für zukünftiges Wachstum im Fokus. Die Breitbandoffensive umfasst u. a. neben der Entwicklung von Bundle-Angeboten die Vermarktung eigener Telekommunikationsleistungen über ein IP-Bitstream-Access-Vorleistungsprodukt der Deutsche Telekom. Des Weiteren wurde im zweiten Quartal 2018 das IP-TV-Produkt ENTEGA TV erfolgreich in den Markt eingeführt. Die Vermarktung findet sowohl in den Breitbandgebieten Brenergo und IKbit als auch im ENTEGA-Grundversorgungsgebiet statt.

Im Geschäftsfeld Netze hat die e-netz Südhessen GmbH & Co. KG für die dritte Regulierungsperiode die Anhörung zu den künftigen Erlösobergrenzen in den Sparten Strom- und Gasverteilung durch die Bundesnetzagentur erhalten. Des Weiteren wurden die wesentlichen Komponenten für den Netzanschluss des Teilchenbeschleunigers FAIR in Wixhausen bei Darmstadt fertiggestellt.

Analyse der Lage des Konzerns

Beim Stromabsatz lag 2018 die an Endkunden gelieferte Menge mit einem Volumen von 6,4 Mrd. kWh um 9,7 % über dem Niveau des Vorjahres. Der Gasabsatz an Endkunden belief sich auf 4,6 Mrd. kWh und erreichte damit ebenfalls ein leicht höheres Niveau als im Vorjahr (+2,6 %). Auch im Großhandelsbereich wurden größere Strommengen als im Vorjahr gehandelt, hier ist ein Anstieg um 14,6 % auf 5,7 Mrd. kWh zu verzeichnen. Im Bereich Gas war die Menge mit 0,40 Mrd. kWh leicht rückläufig (-4,4 %).

Der ENTEGA-Konzern generierte im Geschäftsjahr 2018 eine Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen) von 1.754,9 Mio. Euro (+9,8 %). Die Umsatzerlöse nahmen im Vorjahresvergleich um 173,2 Mio. Euro bzw. 11,0 % zu. Analog zu dem gestiegenen Absatz konnte der Umsatz im Geschäftsfeld Vertrieb um 92,2 Mio. Euro bzw. 8,8 % gesteigert werden, während das Geschäftsfeld Handel ein Plus von 74,0 Mio. Euro bzw. 44,9 % verbuchte.

Annähernd proportional zur Gesamtleistung stieg der Materialaufwand um 138,4 Mio. Euro bzw. 11,0 % auf 1.396,2 Mio. Euro. Der Rohertrag stieg entsprechend im Jahresvergleich um 18,2 Mio. Euro auf 358,7 Mio. Euro.

Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 110,9 Mio. Euro (Vorjahr 43,4 Mio. Euro) sind in beiden Jahren stark von Einmaleffekten geprägt. Im Geschäftsjahr 2018 fielen insbesondere die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit 96,2 Mio. Euro deutlich höher aus als im Vorjahr mit 23,7 Mio. Euro. Hier zeigt sich im Wesentlichen ein Sondereffekt aus der Auflösung von Drohverlustrückstellungen im Stromportfolio für die Lieferjahre 2019 und 2020 aufgrund der Änderung von Lieferkonditionen.

Im ENTEGA-Konzern belaufen sich die Personalaufwendungen des Geschäftsjahres 2018 auf insgesamt 178,6 Mio. Euro, was einen Anstieg zum Vorjahr von 20,7 Mio. Euro bzw. 13,1 % darstellt. Während sich die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl inklusive Auszubildender von 1.962 auf 1.978 nur leicht erhöhte, ist der höhere Aufwand auch auf das Absinken des Zinssatzes für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen sowie die erstmalig verwendeten neuen Richttafeln 2018G zurückzuführen. Darüber hinaus erhielten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Berichtsjahr eine außerordentliche Einmalzahlung.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 2018 mit 119,5 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr rückläufig (-4,1 %). Dieser Rückgang um 5,1 Mio. Euro beruht im Wesentlichen auf geringeren Einmaleffekten aus der Aufholung der BilMoG-Unterdeckung der Pensionsrückstellungen und periodenfremden Aufwendungen, die beide zusammen im Berichtsjahr um 7,2 Mio. Euro geringer ausfielen. Gegenläufig stiegen die Aufwendungen für die Marktbearbeitung um 2,1 Mio. Euro.

Das Beteiligungsergebnis als Summe der Erträge aus Beteiligungen und Ausleihungen sowie der Aufwendungen aus der Abwertung derselben ist mit einem Saldo von -12,4 Mio. Euro deutlich gesunken im Vergleich zum Vorjahreswert von 16,0 Mio. Euro. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen, dass in beiden Geschäftsjahren Abwertungen auf Beteiligungen im Bereich der regenerativen Erzeugung vorgenommen wurden, die allerdings im Jahr 2018 um 30,0 Mio. Euro höher ausfielen. Die Abwertung bezieht sich hierbei vor allem auf Anteile an der Global Tech I Offshore Wind GmbH, für die sich die Prognose der langfristigen Ertragslage verschlechtert hat.

Letztlich überwiegen im Vergleich zum Vorjahr der höhere Rohertrag und die positiven Sondereffekte in den Sonstigen betrieblichen Erträgen, die gestiegenen Personalaufwendungen und die Abschreibungen auf Finanzanlagen, sodass der ENTEGA-Konzern das Geschäftsjahr 2018 mit einem EBIT von 113,9 Mio. Euro (Vorjahr: 73,0 Mio. Euro) abschließt. Der Konzernjahresüberschuss liegt mit 63,1 Mio. Euro um 36,6 Mio. Euro bzw. 138,4 % über dem Vorjahreswert. Seit die ENTEGA AG im Jahr 2003 ihren ersten Konzernabschluss aufgestellt hat, erreichten diese Kennzahlen noch nie einen derart hohen Wert. Auch wenn dieser Erfolg zu einem großen Teil auf einem positiven Einmaleffekt aus der Auflösung von Rückstellungen für drohende Verluste für langfristige Strombezugsverträge beruht, so ist er auch Ausdruck eines kontinuierlichen Ausbaus der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Konzerns.

Ausblick

Am 26. Januar 2019 legte die die Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (sog. „Kohlekommission“) ihren Abschlussbericht mit einem Bündel von Empfehlungen für die Bereiche Regionalwirtschaft, Arbeitsmarkt- sowie Energie- und Klimaschutzpolitik vor. Bereits 2019 soll eine rechtlich verbindliche Umsetzung verabschiedet werden. Die Beschlüsse der „Kohlekommission“ werden auch Einfluss auf die Entwicklung der Strompreise haben. Sie sehen vor, dass bis 2022 Braun- und Steinkohle-Kraftwerke mit einer Leistung von rund 12,5 GW vom Netz gehen. Damit besteht zumindest mittelfristig eine Perspektive auf ansteigende Strompreise. Kurzfristig bleibt der Wettbewerbsdruck jedoch hoch, sodass die Strompreise wahrscheinlich vorerst auf dem aktuellen Niveau verharren werden. Nachdem die Preise für Erdgas in den vergangenen Jahren deutlich gesunken sind, war 2018 wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Die zukünftige Preisentwicklung von Erdgas hängt u. a. davon ab, wie sich der Erdölpreis entwickelt.

Der ENTEGA-Konzern sieht sich vor dem Hintergrund der rahmenwirtschaftlichen Entwicklungen auch in den kommenden Geschäftsjahren weiterhin vor großen strategischen Herausforderungen und Aufgaben, deren Bewältigung bzw. konsequente Umsetzung zu einer Steigerung der Ertragskraft des Konzerns führen werden. Hierzu wird insbesondere das Wachstumsprojekt TOP FIT 2023 maßgeblich beitragen.

Im Geschäftsfeld Erzeugung wird im Jahr 2019 die dezentrale Energieerzeugung insbesondere über die Kopplung des Strom- und Wärmesektors weiter ausgebaut. Das regenerative Geschäft soll weiter durch die Entwicklung vielversprechender Wind-onshore-Standorte erweitert werden. Der zukünftige Windpark Hausfirste II kann bei einer Gesamtleistung von bis zu 21 MW Strom für rechnerisch rund 19.000 Haushalte produzieren und soll im Jahr 2020 in Betrieb gehen.

Das Geschäftsjahr 2019 wird auch im Geschäftsfeld Vertrieb maßgeblich von den Reorganisationsmaßnahmen des ENTEGA-Wachstumsprogramms TOP FIT 2023 geprägt sein. Mithilfe diverser Maßnahmen im Bereich des ENTEGA-Endkundenvertriebs soll bis 2023 und darüber hinaus ein signifikanter Umsatz- und Ergebnissprung realisiert werden. Begleitet wird das Wachstumsprogramm durch Optimierungsmaßnahmen der Digitalisierung. Ziel dieser Maßnahmen ist es, den EBIT-Beitrag im Commodity-Geschäft zu stabilisieren und einen EBIT-Beitrag im Lösungsgeschäft im Sinne des Wachstumsprogramms zu realisieren und sukzessive zu steigern. Hierzu wurden bestehende Organisationsstrukturen neu angeordnet und entsprechend Aufgaben, Prozesse sowie Verantwortlichkeiten neu verteilt. Auch im Bereich Telekommunikation werden bereits im Geschäftsjahr 2019 Reorganisationsmaßnahmen im Rahmen des Projekts TOP FIT 2023 durchgeführt. Eine dieser Maßnahmen umfasst die Zentralisierung der Kundenschnittstelle des ENTEGA-Konzerns bei der ENTEGA Energie GmbH. Folgerichtig wird der Telekommunikationsvertrieb der ENTEGA Medianet GmbH in die ENTEGA Energie GmbH integriert. Der verbleibende Teilbetrieb wird sich weiterhin auf die Vorleistungserbringung für die ENTEGA Energie GmbH sowie für Dritte fokussieren.

Für das Geschäftsfeld Netze ist im Jahr 2019 die endgültige Festlegung der Erlösobergrenzen für die dritte Regulierungsperiode in den Sparten Strom- und Gasverteilung durch die Bundesnetzagentur zu erwarten. Das Wachstumsprojekt TOP FIT 2023 sieht in diesem Geschäftsfeld neben zahlreichen anderen Maßnahmen eine Verschmelzung des Netzbetreibers e-netz Südhessen GmbH & Co. KG mit der ENTEGA Netz AG vor, die das Eigentum an den Energienetzen hält und diese bislang über eine Pachtlösung zur Verfügung gestellt hatte.

Die Konzernplanung geht für das Geschäftsjahr 2019 von einem Investitionsniveau aus, das mit 118,0 Mio. Euro um 10,2 % über dem Niveau des Berichtsjahres liegen wird. Hier wirken sich u. a. die im Rahmen des Projekts TOP FIT 2023 geplanten Investitionen in Höhe von 10,0 Mio. Euro aus. Die Konzernumsatzerlöse werden sich im Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich erneut auf 1,8 Mrd. Euro belaufen. Durch den Wegfall des positiven Sondereffekts aus Rückstellungsauflösung im aktuellen Jahr wird das EBIT im Jahr 2019 mit 79,2 Mio. Euro wieder niedriger ausfallen, allerdings damit immer noch 8,5 % höher als im Jahr 2017. Der Jahresüberschuss erreicht aufgrund einer höheren effektiven Steuerbelastung das Niveau der Jahres 2017.